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| Startseite | Dressur: Vertrauen als Basis Keine Gewalt - Leider ist in der Öffentlichkeit noch häufig davon zu hören, daß Tierdressur nur mit Gewalt möglich sei. Das ist aber gelinde gesagt: völliger Blödsinn. Gute Tierdresseure kamen schon immer ohne Gewalt aus. Bewirkt Gewalt doch nur, daß sich das Tier vor dem Mensch fürchtet und sich somit ängstlich und gehemmt in der Manege präsentiert. Das sagen die Leitlinien: "Ausbildung mittels Strafen ist nicht verhaltensgerecht, ineffektiv und tierschutzwidrig; sie verunsichern das Tier. Der Mensch muss sich bei der verhaltensgerechten Ausbildung als überlegener Partner des Tieres verstehen, aber nicht durch Anwendung von Gewalt, sondern mit Einfühlungsvermögen, Geduld und Konsequenz." ___________________________________ Vertrauen - Gute Dressur zeigt das Vertrauensverhältnis zwischen Mensch und Tier. Wichtigste Aufgabe eines Tierlehrers ist es also, daß Vertrauen seiner vierbeinigen Partner zu gewinnen. Erst, wenn die Tiere ihre natürliche Furcht vor dem Menschen abgelegt haben, kann mit der Ausbildung begonnen werden. Das sagen die Leitlinien: "Erziehung bedeutet den Abbau der Kontaktscheu zwischen Tier und Mensch. Gleichzeitig werden sowohl die Vertrauensbeziehung als auch der Respekt aufgebaut.Vertrauen wird daran sichtbar, dass die Meidereaktionen des Tieres ( Flucht, Ausweichen und kritische Reaktion) gegenüber dem Menschen abgebaut sind." ___________________________________ Belohnung - Die Tricks, die die Tiere schließlich in der Manege zeigen, basieren auf arttypischen Verhaltensweisen, die der Tierlehrer auf verschiedene Arten abrufen kann. Überwiegend wird mit Belohnungen gearbeitet: richtige Reaktion Belohnung, falsche Reaktion keine Belohnung. Die Belohnung kann übrigens auch ein lobendes Wort wie "brav" sein. Das sagen die Leitlinien: "Das Tier verknüpft die Hilfengebung, seine eigenen Reaktionen und die Belohnung als "angenehm", keine Belohnung als "unangenehm". Lernen kann nur in kleinen Stufen erfolgen. An Neues in der Umgebung und an die Hilfen müssen Tiere langsam, stufenweise und geduldig herangeführt werden, damit keine Unsicherheit entsteht." ___________________________________ Dressur in Theorie & Praxis
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