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So argumentieren Tierrechtler

3. Sonstiges

3.1 Pädagogische Gefahr: Circustiere vermitteln falsche Einstellung zu Tieren
Ganz im Gegenteil oder wie Verhaltenforscher Althaus es ausdrückt: „Dadurch, dass die Tiere im Circus gleichsam als Repräsentant ihrer Art beeindrucken, die Erhabenheit der Kreatur symbolisieren und erstaunen, Bewunderung und Sympathie wecken, leisten sie einen wichtigen Beitrag zur Achtung ihresgleichen. Es darf deshalb der Dressur und Vorführung von Tieren im Circus, sofern sie biologisch ausgerichtet ist, auch ein erzieherischer Wert zugesprochen werden. Der Circus bringt in einzigartiger Weise außergewöhnliche Tiere aus fernen Ländern, die außergewöhnliches bieten, und damit leistet er auch einen Beitrag zum Naturschutzgedanken.“

3.2 Auch Circus ohne Tiere kann erfolgreich sein
Ohne Frage, aber das ist kein Argument gegen den klassischen Tierzirkus, welcher eine gänzlich andere Zielgruppe anspricht. Flic Flac, Soleil und einige andere besetzen Marktlücken und bereichern ohne Frage die Circusszene. Ohne die klassischen Tiercircusse käme aber schnell Langweile auf und nur wenige Unternehmen könnten überleben. Deshalb dürfte es auch im Sinne der Non-Animal-Circusse sein, dass der Wildtiercircus und damit die Vielfalt in der Szene erhalten bleibt. Dementsprechend hat auch der Cirque du Soleil kürzlich verlauten lassen, daß er es satt hat immer gegen den klassischen Circus ausgespielt zu werden. Und überdies den klassischen Unternehmen Unterstützung beim Erhalt des Wildtiercircus angeboten.